| Grundlagen Buchführung 1-9 |
| Buchführung / Bilanzierung - Grundlagen der Buchführung 1 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1.1 Allgemeiner Bewertungsgrundsatz für die BilanzDie Bewertung erfolgt nach dem Vorsichtsprinzip (zwecks Gläubigerschutz):
1.2 KontenrahmenDer Kontenrahmen ist für jeden Wirtschaftzweig erhältlich. Er ist Grundlage für eine einheitliche Gliederung der Konten. Ziele:
Aufgrund des Kontenrahmen erstellt jeder Kaufmann dann seinen eigenen Kontenplan. Der Kontenrahmen teilt dabei die Konten in 10 Kontenklassen ein: 0 Anlage- und Kapitalkonten 1 Finanzkonten 2 Abgrenzungskonten (nicht den Verkauf betreffend, jedoch Erfolgskonten èGuV) 3 Wareneinkaufs- und Warenbestandskonten 4 Konten der Kostenarten (Betriebl. Kosten, wie Personal... èGuV-Abschluß) 5 Konten der Kostenstellen (i.d.R. frei) 6 Konten für Umsatzkostenverfahren (i.d.R. frei) 7 Freie Kontenklasse 8 Warenverkaufskonten (Umsatzerlöse èGuV-Abschluß) 9 Abschlußkonten (Eröffnungsbilanzkto., GuV, SBK,...) Die Gliederung der Kontenklasse ist weitgehend an den Betriebsablauf angepasst (Prozessgliederungsprinzip). Aufbau der vierstelligen Kontennummern:
2 Besonderheiten der Bankbuchführung2.1 Inventar einer BankEs erfolgt keine Unterteilung nach Anlage- und Umlaufvermögen. Aufbau:
Kunden, an die die Bank Forderungen hat bezeichnet man als Debitoren. Kunden, die über Sichteinlagen bei der Bank verfügen bezeichnet man als Kreditoren. Das Konto für Guthaben bei der Bundesbank wird als LZB-Guthaben (kurz: LZB-Giro) bezeichnet. 2.2 Aufbau der Bankbilanz
2.3 Buchungen auf BestandskontenDie Bilanzpositionen „Forderungen an Kunden“ und „Sichteinlagen“ heißen im Grund- und Hauptbuch „Debitoren“ bzw. „Kreditoren“. Überweisungen werden i.d.R. über „LZB-Giro“ abgewickelt. Dabei gelten für „Kreditoren“, „Debitoren“, „Spareinlagen“ und „Termineinlagen“ folgende Faustregeln:
Die Buchung erfolgt in diesen Fällen analog zu einem Girokonto.
Beispiele:
2.4 Buchungen auf ErfolgskontenIn der Bankbuchführung existieren i.d.R. folgende Erfolgskonten:
2.5 Die Goldene BankregelEs soll die Fristenkompatibilität zwischen Einlagen und Forderungen gewahrt werden. Faktoren:
->Problem: je höher 1. desto schlechter 2. und umgekehrt Ziel ist es hier ein gutes Verhältnis zu bekommen, da z.B. eine hohe Liquidität auch eine schlechte Ausleihquote und damit niedrige Zinserträge bedeutet. |
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