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Volkswirtschaftslehre -
Geldwesen
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- Problematisch ist nur eine starke Hyperinflation
- Messung erfolgt über Preisindex
- Es wird ein Warenkorb zusammengestellt, dessen Preis jedes Jahr gemessen wird
- Qualitätsverbesserungen und neue Güter bleiben dadurch jedoch unbeachtet ->daher Neuzusammenstellung alle 5 Jahre
- Durch die Neuzusammenstellung werden jedoch Inflationsraten nicht mehr vergleichbar
- Alternative Messung über die Inflationsrate
- Betrachtung eines Durchschnittshaushaltes
- Durch Durchschnittsbetrachtung betrifft diese Inflation niemanden genau in diesem Maß
- Folgen von Inflation:
- Verlust von Kaufkraft
- Verteilungsverzerrung durch Kontraktlöhne und Transferleistungen ->die Anpassung der Löhne und Transferleistungen erfolgt (wenn überhaupt) erst später
->Selbständige können dies schneller über Preiserhöhungen ihrer Produkte abfangen - Inflation ist wie eine Strafsteuer auf Geldhaltung ->Flucht in Sachwerte ->Preise für Sachwerte steigen dadurch an ->Tendenz zur Selbstbeschleunigung der Inflation
- Benachteiligung der Gläubiger und Bevorteilung der Schuldner, da die Realschuld sinkt
- Verzerrung der optimalen Allokation, da Güter unterschiedlich stark von der Inflation betroffen
- Staat ist als Schuldner Gewinner der Inflation, als Steuereinnehmer jedoch Verlierer
- Begünstigt Kapitalflucht ins Ausland, wenn dort die Inflation niedriger ist ->Wechselkurseinfluß
- Da Spareinlagen unattraktiv werden, wird das Zinsniveau langfristig ansteigen
- Substanzverlust bei den Unternehmen ->da die Gewinne durch Preisinflation vermeintlich ansteigen, werden die Ausschüttungen erhöht, was zur Ausschüttung von Substanz führt
| Wachstumsverluste durch Inflation | | Contra | Pro | - Flucht in Sachwerte
- Hamsterkäufe
- Immobilien statt Geldkapital
- Kreditfinanzierte Käufe werden billiger
- Senkung der realen Lohnkosten
- ireal sinkt ->I steigt
| - Kaufkraftverlust
- Sinkendes Realeinkommen
- Damit sinkende Güternachfrage
->Keynes-Argument
- Neigung zur Kreditvergabe und zur Sparbereitschaft sinkt, wenn die Inflation nicht im Zins enthalten ist
->neoklassisches Argument, da S zinsabhängig - Weniger Guthaben auf den Konten ->Einschränkung der Geldschöpfung
- Da Spareinlagen zurückgehen steigt langfristig der Zins
| | Fazit: Konjunkturanregung bei geringer Inflation denkbar | Fazit: hohe Inflationsraten sind langfristig wachstumshemmend | | Geldmengeninflation | |  | | Kosteninflation | |   | | Kosteninflation | |   | |