bankstudent.de

wirtschaftsstudium.online

Startseite arrow Skripte arrow VWL arrow Geldwesen 4
Alle Skripte als PDF
Die bankstudent.de BWL-CD
Die bankstudent.de BWL-CD
EUR11,99
EUR9,99
Du sparst: EUR2,00
bestellen

Hauptmenü
Login





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren

Geldwesen 4 Drucken
Volkswirtschaftslehre - Geldwesen

1.1 Monetäre Größen

1.1.1 Geldmengen (s.o.)

1.1.2 Geldbasis / Zentralbankgeld

  • Zentralbankgeldmenge = Geldbasis = Z
    ->Grundregel: Ohne „Z“ kein „M“ (Ohne Zentralbankgeld, gibt es keine Geldmenge)
  • Z= Alles Bargeld, was die Zentralbank ausgegeben hat = BGNB + BGB + ZE
    (BG=Bargeld; NB=Nichtbanken; B=Banken; ZE=Zentralbankeinlagen)
  • ZE= Sichteinlagen (SE) der Geschäftsbanken
  • Grund der Bargeldeinlagen durch die Banken: Mindestreserveverpflichtung
  • Nutzen:
  Zentralbankbilanz
  • Währungsreserve (G)
  • Goldreserve (G)
  • Refinanzierungskredite (K)
  • Wertpapiere (W)
  • Sonstige Aktiva – sonstige Passive (SO)
  • Kreditzusagen
  • Bargeld der Banken (BG)
  • Zentralbankeinlagen (ZE)

Entstehung von Z

Verwendung von Z

  • G+K+W+SO = Z = BG + Zentralbankeinlagen
  • Ein Wertpapierkauf ist z.B. eine Erhöhung der Geldmenge, da dass BG der Banken steigt und dafür Aktiva angekauft werden
  • Ein Wertpapierverkauf ist umgekehrt eine Verringerung von Z, da die BG sinken und dafür Aktiva verkauft werden
  • Können Zentralbanken pleite gehen?
    • Für das Inland gilt: Die Zentralbank kann nicht pleite gehen, da sie für Refinanzierungskredite immer neues Geld drucken kann
    • Problematisch wird das Drucken von Geld durch das Ziel der Preisniveaustabilität
    • Wenn das eigene Zentralbankgeld jedoch nicht mehr allgemein akzeptiert wird (z.B. im Ausland) und die Zentralbank keine sonstigen Aktiva mehr hat, ist sie pleite, da sie ihre Verpflichtungen im Ausland nicht mehr begleichen kann, da sie über keine anerkannte Währung mehr verfügt
    • Allgemein: Pleite droht immer dann, wenn die Bank eine Zahlungsverpflichtung hat in einer Währung, die sie nicht herstellen kann
      • Die Geschäftsbanken können nur Giralgeld schaffen
      • Zentralbankgeld können die Geschäftsbanken nicht herstellen, d.h. , wenn alle Kunden ihre Guthaben abheben wollen, verfügen die Banken nicht mehr über genug Zentralbankgeld und sind damit pleite, da sie es nicht selbst herstellen können

1.1.3 Bankenliquidität

Bankenliquidität

Image

  • Primärliquidität ist sofort verfügbar
  • Überschussreserve = Betrag, der über die Mindestreserve hinaus hinterlegt ist, z.B. wenn geplante Auszahlungen (z.B. von Krediten) nicht getätigt wurden und das Geld so über die Einlagenfazilität wenigstens noch gering verzinst wird

1.1.4 Kredite

  • Kredite zur Fremdfinanzierung von Investitionen (Wachstumsmotor) ->Unternehmen als Kreditnehmer
  • Steuerung des Kapitals durch die Banken (Kapitalallokationsfunktion)
  • Konsumentenkredite = Vorfinanzierung von Kaufkraft, Anregung der Konsumnachfrage ->Haushalte als Kreditnehmer (Überschuldungsgefahr)

1.1.5 Zinsen

  • Preis für Zentralbankgeld
  • Preis = Geldmarktsatz ->Angebot und Nachfrage nach Zentralbankgeld
 
< zurück   weiter >