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Volkswirtschaftslehre -
Geldwesen
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- Gesamtneuverschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden darf maximal 3% des BIP betragen
- Gesamtverschuldung darf max. 60% des BIP betragen, bzw. es muß ersichtlich sein, dass ein Schuldenabbau wirksam betrieben wird (wie in Belgien und Italien)
- Inflationsrate darf max. 1,5% über dem Durchschnitt der 3 preisniveaustabilsten Länder sein
- Die Wechselkurse innerhalb des EWS (europäisches Währungssystem) müssen für 2 Jahre stabil gewesen sein (max. +/- 15%)
- Langfristige Zinssätze dürfen max. 2% über denen der 3 preisniveaustabilsten Länder liegen ->Ersatz für ein Beschäftigungskriterium
| | Währungsreform (z.B. 1949 Reichsmark gegen DM) | Währungsunion (z.B. 2002 DM gegen Euro) | | Laufende Zahlungen | 1:1 | 1,96:1 | | Geldvermögen (Lebensversicherungen, Wertpapiere) | 10:1 | 1,96:1 | | Bankeinlagen | 15,4:1 | 1,96:1 | | Staatsschulden | Gestrichen! | 1,96:1 | ->Währungsreform=Staatsbankrott; Währungsunion = reine Umrechnung | Chancen | Risiken | - Vereinfachungen im Zahlungsverkehr
- Geringere Transaktionskosten
- Wegfall von Währungsrisiken
- Vereinfachung der Buchführung
- Angleichung der Mitgliedsstaaten
- Preistransparenz
- Mehr Wettbewerb ->mehr Innovationsdruck ->mehr Beschäftigung
| - EZB-Politik steht u.U. im Gegensatz zu einzelnen Länderinteressen
- Inflation durch Ausnutzen der Umstellung
- Keine Währungspuffer mehr
- Sehr kreative Buchführung, um Konvergenzkriterien zu erfüllen (z.B. rechnete Italien Schwarzarbeit ins BIP ein, um die prozentuale Staatsverschuldung zu senken)
- Sparmaßnahmen
- Weicher Euro
- Durch Zinsanhebungen aufgrund von Inflation negative Beschäftigungseffekte
- Wirtschaftsstarke Regionen profitieren, während schwache Regionen Nachteile haben ->mehr Transfers nötig
- Migrationsbewegungen können zu sozialen Konflikten führen
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