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Makroökonomie 5 Drucken
Volkswirtschaftslehre - Makroökonomie

1.1 Klassisch-Neoklassisches Gesamtmodell

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  • Arbeitsmarkt:
    • Nd(w/p)=N*=Ns(w/p)
    • Gleichgewicht: (N*/(w/p)*)
  • Produktionsfunktion:
    • Y=F(N)=Y(w/p)=Ys
    • Gleichgewichtige Produktionsfunktion bei Ys
  • Kapitalmarkt
    • S(i)=I(i)
    • Gleichgewicht bei i*=S*
  • Cambridge-Gleichung
    • M=kPY
    • Gleichgewichtiges Preisniveau bei P*
  • Nominallohnbestimmung
    • W=(w/P)*P (Reallohn*Preisniveau)
    • Ermittlung der Geldeinheiten prArbeitseinheit
    • Gleichgewicht bei w*

Zusammenhang der Märkte:

  • Das Gleichgewicht am Arbeitsmarkt ergibt einen Reallohn (w/p) und eine bestimmte Arbeitsnachfrage N*
  • Da die Produktion nur von der Arbeit abhängig ist (Investitionen sind in der betreffenden Periode nicht kapazitätswirksam), ist über die Nachfrage nach Arbeit auch die Produktionsmenge Y*=Ys (=dem Einkommen) gegeben.
  • Auf dem Kapitalmarkt wird über den Gleichgewichtszins die Sparsumme der Haushalte festgelegt. Durch Abzug dieser Menge von den Einkommen/ Produktionsmenge kann der Konsum ermittelt werden.
  • Durch das gegebene Einkommen Y* legt bei exogener Geldmenge auf dem Geldmarkt das Preisniveau P* fest
  • Über das Preisniveau und den Reallohn kann dann der Nominallohn w* ermittelt werden

1.1.1 Komparative Betrachtung - Erhöhung der Geldmenge

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Die Erhöhung der Geldmenge führt zu einer höher liegenden Preisniveaukurve.

Der Arbeitsmarkt wird von einer Erhöhung der Geldmenge nicht berührt, da er nur vom Lohn abhängig ist.

Da auch die Produktion nur von der Arbeitsnachfrage abhängig ist, verändert sich auch die Produktionsmenge nicht.

Da die Zinsen ebenfalls nicht verändert sind, folgt bei gleicher Produktion auch eine unveränderte Konsummenge.

Auf dem Geldmarkt führt die Erhöhung der Geldmenge zu einer Erhöhung des Preisniveaus (Cambridge-Effekt).

Durch das erhöhte Preisniveau und einen gleichen Reallohn ergibt sich ein höherer Nominallohn w2.

1.1.2 Komparative Betrachtung – Technischer Fortschritt, d.h. der Output prArbeitseinheit wird erhöht

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Der Output prArbeitseinheit steigt, d.h. bei gleicher Arbeit wird mehr produziert, sdass sie die neue Produktionsfunktion Y2 ergibt.

Auf dem Arbeitsmarkt geschieht folgendes: im Gewinnmaximum gilt F’N=(w/P). Da F’N gestiegen ist, steigt auch der Lohn. Dies geschieht durch eine Verschiebung der Angebotskurve. Durch den gestiegenen Lohn steigt somit auch der Arbeitseinsatz auf N2.

Die dadurch resultierende neue Produktionsmenge ist Y2*.

Durch die Ausweitung der Produktionsmenge und einem konstanten Zins lässt sich am Kapitalmarkt erkennen, dass sich der Konsum ausgeweitet hat.

Am Geldmarkt sinkt das Preisniveau auf P2, da dass Einkommen bei konstanter Geldmenge gestiegen ist.

Der Nominallohn steigt hier leicht an.

1.1.3 Beispiel einer rechnerischen Gleichgewichtsermittlung

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1.1.4 Ergänzungen zum Gesamtmodell

  • Das Saysche Theorem wird über den Kapitalmarkt sichergestellt, d.h. über eine Regulierung durch den Zins
  • Kern der Betrachtung beim Gesamtmodell ist der Arbeitsmarkt
  • Stabilitätshypothese gilt ->Ungleichgewichte sind exogen verursacht
  • Aufgrund des Modells sind wirtschaftspolitische Entscheidungen möglich
    • Schaffung und Sicherung von guten Angebotsbedingungen, da die Nachfrage automatisch durch das Angebot entsteht
    • Märkte müssen funktionieren ->Marktmechanismus und Preismechanismus / flexible Preise als Grundlage
    • Keine Staatseingriffe bezüglich Mindestlöhnen usw.
    • Schaffung eines stabilen Preisniveaus
      • § Damit Sicherung der Allokationsfunktion der Preise
      • Beispiel: P ist stabil: Die Nachfrage nach einem Gut steigt folglich unter der Bedingung, dass ein anderes Gut weniger nachgefragt wird (Preis des gefragten Gutes steigt und der des anderen fällt)->die Unternehmen erkennen, was produziert werden muß
      • Beispiel: P steigt: Alle Preise steigen ->Unternehmen haben keine Anhaltspunkte für die Produktion
      • Geldpolitik sollte am Produktionspotential orientiert sein (maßvolles Wachstum des Preisniveaus und der Geldmenge)
  • Gleichgewichte der Theorie sind langfristig betrachtet
 
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