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Mikroökonomie 5 Drucken
Volkswirtschaftslehre - Mikroökonomie
Beitragsinhalt
Mikroökonomie 5
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1.1 Kostentheorie und Kostenfunktion

1.1.1 Isokostengleichung

Isokostengleichung / -gerade/ -linie: K=q1*r1 + q2*r2 + F

Für K und F konstant ergibt sich eine Gerade mit dem Anstieg:Image:

Image

Alle Kombinationen auf der Geraden kosten den gleichen Betrag.

->Die Faktorkombinationen (r1A,r2A) und (r1B,r2B) sind gleich teuer ->Isokosten

->c wäre billiger ->es würde der billigste Punkt im Ursprung liegen mit dem Problem, dass nichts produziert wird

->Problem der Effizienz:

Minimum an Kosten bei festgelegtem Output

Maximum an Output bei festgelegten Kosten

In der Praxis werden beide Varianten angewandt.

1.1.2 Dualität von Produktions- und Kostenfunktion

1.1.2.1 Effizienz I: y=f(r1,r2) Nebenbedingung: K=q1*r1 + q2*r2 + F=konstant

Image

A ist oberhalb der Kostengeraden ->nicht im finanziellen Rahmen

B und C sind möglich, haben jedoch einen niedrigeren Ertrag als D ->D=Optimum

->bei gegebenen Kosten maximieren (r1*,r2*) den Output.

1.1.2.2 Effizienz II: K=q1*r1 + q2*r2 + F Nebenbedingung: y=f(r1,r2)=konstant

Image

Die Kosten für A und B sind niedriger als bei C, obwohl der gleiche Ertrag erzielt wird. Noch niedriger ist jedoch D ->Bei D entstehen die geringsten Kosten bei einem vorgegebenen Output.

-> (r1*,r2*) ist die Minimalkostenkombination

 

Zur Berechnung der Minimalkostenkombination kann das 2. Gossen´sche Gesetz benutzt werden:

Image
Der erhaltene Wert für r1und r2 wird dann in y eingesetzt, wobei y durch den vorgegebenen Output ersetzt wird.

1.1.3 Kombination von Minimalkostenkombinationen

Durch die Veränderung der Situation entstehen andere Minimalkostenkombinationen ->ähnlich den mehreren optimalen Verbrauchsplänen der Haushalte

 

Annahme: Ein Unternehmen wächst ->höhere Produktion, ceteris paribus

Image

A, B und C sind dem Wachstum entsprechende Minimalkombinationen. Sie liegen auf dem Expansionspfad.



 
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