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Mikroökonomie 2 Drucken
Volkswirtschaftslehre - Mikroökonomie
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Mikroökonomie 2
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1.1.6 Aggregation von Nutzenfunktionen

Vergleich des Verbrauchs zweier Haushalte von einem Gut:

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II

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Graphische Konstruktion der Gesamtnachfrage:

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Prohibitivpreis = Preis, bei dem keine Nachfrage mehr am Markt ist.

Sättigungsmenge = maximale Nachfrage, die am Markt auftritt.

In der Betriebswirtschaftslehre bezeichnet man die Nachfragefunktion als Preis-Absatz-Funktion. Die Aufstellung nach der obengenannten Methode funktioniert nur bei privaten, nicht bei öffentlichen Gütern. Die Gesamtnachfragefunktion verläuft immer flacher als die Einzelnachfragefunktion. Grundsätzlich sinkt mit steigendem Preis die Gesamtnachfrage.

1.1.6.1 Mögliche Effekte

Bisher wurden die Nutzenvorstellungen als unabhängig voneinander betrachtet (independente Nutzenfunktionen). In der Regel werden Nutzenvorstellungen jedoch von außen beeinflusst (interdependente Nutzenfunktionen).

  1. Band-waggon-effect (Mitläufereffekt)
    Konsument nimmt das Konsummuster der Gruppe an, zu der er gehören möchte
  2. Veblen-effect (Protz-Konsum)
    Je größer der von Nicht-Konsumenten einem Gut zugeschriebene Wert, desto eher wird der Veblen-Typ dieses Gut kaufen, auch wenn er es nicht nutzt. Er macht sich damit die Meinung der anderen zu eigen.
  3. Snob-effect
    Man Konsumiert bestimmte Dinge, um sich von der Masse abzuheben. Ein alleinstehendes Merkmal wird anstatt dem Massentrend gesucht.
  4. Gewohnheits- und Spontanverhalten
    Kein Hinterfragen des Konsum ->rationelles Handeln wird für den Ökonomen unerwartet durchbrochen
  5. keine eindeutigen Präferenzen (Kenneth-Arrow-Paradoxon)

4. und 5. sind durch Haushaltstheorie nicht bearbeitbar ->sie treten bei jedem emotionalen Handeln auf (sehr häufig).



 
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