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Mikroökonomie 1 Drucken
Volkswirtschaftslehre - Mikroökonomie

1 Einführung in die Mikroökonomie

1.1 Wirtschaftliche Entscheidungseinheiten und Koordinierung

  • Koordination erfolgt durch den Markt (eventl. auch durch Wahl, Zentralverwaltung oder Verhandlungen
  • Entscheidungseinheiten sind die Wirtschaftssubjekte am Markt
    • In der Mikroökonomie: Unternehmen und Haushalte
    • Sonst zusätzlich Ausland, Staat, Bankensektor
  • Haushalte gelten als unterste Ebene. Koordinierung innerhalb des Haushaltes wird nicht beachtet

1.2 Ökonomische Modelle

  • Bekanntestes Modell ist der Markt in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage
    x =f(p) und y=f(p) (Verhaltensbeschreibung; p=Preis, x=Nachfrage, y=Angebot)
    ->Unternehmen richtet ihre Preise am Markt aus!!!
    Image
  • Ziel ist die Ermittlung des Marktgleichgewichtes y(p)=x(p) (Gleichgewichtsbedingung)

1.3 Optimierungsprinzip

  • Zieloptimierung der einzelnen Akteure
  • Ziele der Haushalte:
    • Effizienz
    • Maximierungsprinzip (begrenzte Mittel -> maximaler Nutzen)
    • Nutzenmaximierung (nicht Mengenoptimierung)
    • Sparen als Verhaltensalternative zum Konsum
  • Ziele der Unternehmen:
    • Kurzfr. Gewinnmaximierung
    • Verhaltensalternativen: Investition und Nachfrage nach Arbeit und natürlichen Ressourcen sowie Angebot der Produktionsleistung
    • In der Mikroökonomie geht man davon aus, das Unternehmen ihre kompletten Waren verkaufen und keine Lagerhaltung betreiben

Gleichgewichte werden meist statisch bzw. komparativ betrachtet bei Haushalten und Unternehmen. Beim Markt betrachtet man per Definition ein dynamisches Gleichgewicht.


 
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