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Geschichte der VWL Drucken
Volkswirtschaftslehre - Geschichte der VWL
Beitragsinhalt
Geschichte der VWL
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15  Paul Anthony Samuelson

  • Begründer der heutigen Lehrbuchökonomie (mathematische Beschreibung)
  • Volkswirtschaft kann in Gleichgewicht mit Massenarbeitslosigkeit geraten
  • Multiplikatoranalyse: dynamische Analyse der Depression (Keynes: statische ~)
  • Gesetze der Marktwirtschaft mit mathematischem Ansatz
  • Ökonomisches Verhalten als Maximumproblem
  • Formeln für: BSP, Beschäftigung, Beziehung Preis-Angebot-Nachfrage
  • Kritik: Ablehnung des mathematischen Ansatzes; Mitschuldigkeit an Staatsinterventionen und der damit verbundenen hohen Inflation
  • Kaum visionäre Ideen; Entwicklung einer gemeinsamen, mathematischen Sprache
  • Aus Fehlern sollte gelernt werden; nicht alles ist berechenbar
  • Samuelson ist faktenbasiert, ohne philosophischen Ansatz

16  James Tobin

  • Portfolioansatz; Untersuchung des Einflusses der Vermögensaufteilung auf Investitionen
  • Vermögen: Geld, Staatl. Wertpapiere und Sachkapital
  • Vermögensstreuung = Risikominimierung
  • Vermögensarten können aufgrund verschiedener Risiken nicht substituiert werden
  • Staat sollte durch Maßnahmen Konjunkturwellen glätten
  • Besteuerung von Devisentransaktionen (Tobin-Steuer) ->Stabilisierung der Währungskurse

17  Milton Friedman

  • Opposition zu Keynes
  • Konjunkturtief nicht durch mehr Staatsausgaben (->Folge: Steuererhöhungen) sondern durch mehr Geld im Umlauf beseitigen
  • Ansatz: BSB= Umlaufgeschw. Des Geldes * Geldmenge
  • Quantitätsgleichung: M * v = P * y (M=Geldmenge; v=Umlaufgeschw.; P=Preisniveau; y=reales Einkommen); durch Konstantsetzung zweier Variablen erhält man eine Beziehung
  • Regierungen / Zentralbanken dürften wegen Eigeninteressen keine Konjunkturpolitik betreiben
  • Gleichmäßiges Wachstum der Geldmenge ->Planungssicherheit
  • Ökonomie ist Mittel zum Zweck (Zweck = individuelle Freiheit)
  • Reduzierung des Sozialstaates (nur noch Privateigentumssicherung, Verteidigung, soz. Sicherung der Ärmsten)
  • Ideologisch, nicht faktenbasierte Theorie