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Geschichte der VWL Drucken
Volkswirtschaftslehre - Geschichte der VWL
Beitragsinhalt
Geschichte der VWL
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12  Friedrich August von Hayek

  • Wirtschaft wird durch das Individuum getragen (Gegensatz zu Marx)
  • Preisbildung auf Konkurrenzmärkten; Anpassung von Herstellern und Verbrauchern an Markumstände (z.B. Jahreszeiten), die sie nicht beeinflussen können
  • Staat schafft Ordnungsrahmen, vermeidet Machtkonzentration und fördert individuelles wirtschaften

13  Joseph Alois Schumpeter

  • Eigendynamik des Marktes; Markt als dynamischer Prozess (im stetigen Ungleichgewicht) ->Märkte sind chaotisch (nicht vorausberechenbar)
  • Schumpeterscher Unternehmer setzt neue Kombinationen durch (Innovation)
  • Schumpetersche Konjunkturzyklen entstehen durch Wechsel von Innovation und Imitation
  • Kapitalismus wird am Ende von Großunternehmen beherrscht ->keine Innovation mehr ->Monopolkapitalismus->Sozialismus
  • Schumpeter scheitert an der zu großen Eigendynamik des Kapitalismus, der Nischen für Pioniere bildet und durch Konkurrenz Monopole vermeidet und zur Innovation zwingt

14  John Maynard Keynes

  • Mehr Staat, weniger Markt ->Einschränkung des Laissez-faire, da es Marktversagen nach sich zieht
  • Märkte sind instabil und bedürfen der Stabilisierung durch den Staat, z.B. durch staatl. Mehrinvestitionen
  • Geringe Nachfrage (mehr sparen weniger Konsum) führt zur Unterbeschäftigung ->Staat soll nachfragen
  • Steuersenkung und Zinssenkung um Nachfrage der privaten Haushalte zu steigern
  • Problem: Staatsnachfrage ->Verschuldung->inflationäre Wirkung
  • Zitat: On the longrun, we are all dead. (Auf lange Sicht sind wir alle tot.)