|
Volkswirtschaftslehre -
Geschichte der VWL
|
|
Seite 3 von 5
- Wohlfahrtsökonomie (Grenzen des Laissez-faire -> Staatseingriffe) ->Wohlfahrt einer Gesellschaft als Ganzes sollte gesteigert werden
- Umverteilung der Einkommen von den Reichen zu den Armen durch Besteuerung
(Theorie, dass die Reichen aus ihrem Einkommen nur unzureichenden Nutzen ziehen) - Sinnlose Produktion und damit verbundene Umweltbelastung sollen besteuert werden
- Arbeitslosigkeit ist auf Unflexibilität (bzgl. Lohn und Markt) zurückzuführen
- Kurzfristige staatl. Eingriffe zur Überwindung von Konjunkturtälern
- Pigou-Effekt: Preisänderungen ändern Realwert und Kaufkraft des Geldes, z.B.
Preissenkung -> erhöhte Kaufkraft ->mehr Nachfrage ->Krisenüberwindung - Entdecker der Preisdifferenzierung, d.h. je nach Zielgruppe oder Verkaufsumfeld können die Preise für ein Produkt variiert werden
- Reichtum einer Gesellschaft = Güter nicht Geld, da mehr Geld eine Preissteigerung bedeutet und damit keinen Einfluss auf den Konsum hat
- Ceteris-paribus-Regel: in einem Modell werden alle Werte bis auf einen konstant gesetzt, um diesen Wert dann zu beobachten
- Begründer der analytischen Betrachtung von Verhaltensweisen (Marktdiagramme, Prinzip von Angebot und Nachfrage bei der Preisbildung
- Der Wert einer Ware entspricht dem Nutzen nicht den Herstellungskosten
- Grenznutzen= Nutzenzuwachs pro Einheit ->gegen 0 tendierend
- Verbraucher zahlen nur den Marktpreis, auch wenn der Nutzen höher ist. Die Differenz zum Nutzengewinn nennt man Konsumentenrente
- Daseinsberechtigung der Ökonomik zur Bekämpfung der Armut
- Unternehmer sollten Fürsorge für ihre Arbeiter tragen
- Kapitalismus ist Ausbeutung des Proletariats, da alles in Unternehmerbesitz ist
- Differenz zwischen Wert der Arbeit und Wert des Gutes ist der Mehrwert
- Absoluter Mehrwehr steigt, wenn gleicher Lohn für mehr Arbeit
- Relativer Mehrwert steigt, wenn Produktivität gesteigert wird
- Profitrate sinkt, durch Konkurrenz ->Ausgleich durch Akkumulation->Arbeitslosigkeit durch Maschinisierung ->Verarmung ->Absatzkrise->Aufstand der Arbeiter->Sozialismus->Kommunismus
- Kommunismus als Überflussgesellschaft mit Gemeinschaftseigentum, ohne Druck
- Arbeit als Bedürfnis, Verteilung der Konsumgüter entsprechend dem Bedarf
- Wirtschaft ist von der Gruppe getragen
- Probleme:
- Selbstloses Menschenbild ist irreal
- Keine Trennung von Produzenten und Konsumenten
- Lernfähigkeit des Kapitalismus (z.B. die soziale Absicherung) nicht beachtet
- Nichtbeachtung der Tatsache, dass durch Aktienbesitz alle Bürger teilweise zu Kapitalisten werden
|