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Volkswirtschaftslehre - Geschichte der VWL
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Geschichte der VWL
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9       Arthur Cecil Pigou

  • Wohlfahrtsökonomie (Grenzen des Laissez-faire -> Staatseingriffe) ->Wohlfahrt einer Gesellschaft als Ganzes sollte gesteigert werden
  • Umverteilung der Einkommen von den Reichen zu den Armen durch Besteuerung
    (Theorie, dass die Reichen aus ihrem Einkommen nur unzureichenden Nutzen ziehen)
  • Sinnlose Produktion und damit verbundene Umweltbelastung sollen besteuert werden
  • Arbeitslosigkeit ist auf Unflexibilität (bzgl. Lohn und Markt) zurückzuführen
  • Kurzfristige staatl. Eingriffe zur Überwindung von Konjunkturtälern
  • Pigou-Effekt: Preisänderungen ändern Realwert und Kaufkraft des Geldes, z.B.
    Preissenkung -> erhöhte Kaufkraft ->mehr Nachfrage ->Krisenüberwindung
  • Entdecker der Preisdifferenzierung, d.h. je nach Zielgruppe oder Verkaufsumfeld können die Preise für ein Produkt variiert werden

10  Alfred Marshall

  • Reichtum einer Gesellschaft = Güter nicht Geld, da mehr Geld eine Preissteigerung bedeutet und damit keinen Einfluss auf den Konsum hat
  • Ceteris-paribus-Regel: in einem Modell werden alle Werte bis auf einen konstant gesetzt, um diesen Wert dann zu beobachten
  • Begründer der analytischen Betrachtung von Verhaltensweisen (Marktdiagramme, Prinzip von Angebot und Nachfrage bei der Preisbildung
  • Der Wert einer Ware entspricht dem Nutzen nicht den Herstellungskosten
  • Grenznutzen= Nutzenzuwachs pro Einheit ->gegen 0 tendierend
  • Verbraucher zahlen nur den Marktpreis, auch wenn der Nutzen höher ist. Die Differenz zum Nutzengewinn nennt man Konsumentenrente
  • Daseinsberechtigung der Ökonomik zur Bekämpfung der Armut
  • Unternehmer sollten Fürsorge für ihre Arbeiter tragen

11  Karl Marx

  • Kapitalismus ist Ausbeutung des Proletariats, da alles in Unternehmerbesitz ist
  • Mehrwerttheorie:
    • Differenz zwischen Wert der Arbeit und Wert des Gutes ist der Mehrwert
    • Absoluter Mehrwehr steigt, wenn gleicher Lohn für mehr Arbeit
    • Relativer Mehrwert steigt, wenn Produktivität gesteigert wird
  • Krisentheorie
    • Profitrate sinkt, durch Konkurrenz ->Ausgleich durch Akkumulation->Arbeitslosigkeit durch Maschinisierung ->Verarmung ->Absatzkrise->Aufstand der Arbeiter->Sozialismus->Kommunismus
  • Kommunismus als Überflussgesellschaft mit Gemeinschaftseigentum, ohne Druck
  • Arbeit als Bedürfnis, Verteilung der Konsumgüter entsprechend dem Bedarf
  • Wirtschaft ist von der Gruppe getragen
  • Probleme:
    • Selbstloses Menschenbild ist irreal
    • Keine Trennung von Produzenten und Konsumenten
    • Lernfähigkeit des Kapitalismus (z.B. die soziale Absicherung) nicht beachtet
    • Nichtbeachtung der Tatsache, dass durch Aktienbesitz alle Bürger teilweise zu Kapitalisten werden