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Betriebswirtschaftslehre -
Personalwesen
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- Betrifft die optimale Zuordnung von Mitarbeiter
- Weiterhin ist die Gestaltung der Arbeitssituation und der Arbeitsabläufe Bestandteil ->enge Verknüpfung zur Organisation
- Wichtig ist die Einbindung der Mitarbeiter in den Einsatzprozeß
- Entscheidend für die Planung sind auch gegebene Freiräume (z.B. Arbeitszeit) ->meist in Dienstleistungsbetrieben höher
| Elemente des Personaleinsatzes | |  | - Job Rotation
- Systematischer Arbeitsplatztausch
- Jeder Mitarbeiter hat somit universelle Erfahrungen
- Monotonie und einseitige Belastung werden vermeidet
- ->Vorbereitung und Selektion von Führungsnachwuchs
- Ursachen für die Entwicklung waren Demotivation und hohe Fehlerquoten
- Das Unternehmen gewinnt an Flexibilität
- Job Enrichment
- Vertikale Aufgabenerweiterung
- Z.B. Erweiterung der Tätigkeit eines Sachbearbeiters um vor- und nachgelagerte Vorgänge
- Job Enlargement
- Horizontale Arbeitserweiterung
- Z.B. Unfallversicherungsvertreter verkauft jetzt auch Lebensversicherungen
- Teambildung / teilautonome Gruppen
- Abgeschlossene Aufgabe für 3 bis 10 Personen ohne Führer
- Komplette Aufgabe von Planung bis Inbetriebnahme
- Selbstorganisation
- Gestaltungsfreiheit bis auf vorgegebene Normen
- Früher waren Arbeits- und Betriebszeit fast gleich ->es gab feste Normalarbeitszeit
- Heute:
- Die Betriebzeit hat sich verlängert (z.T. 24h Service)
- Die Arbeitszeit wurde immer weiter verkürzt (i.d.R. unter 40 Wochenstunden)
- Stärkere Kundenorientierung ist die Hauptursache
- Dies begründet die Notwendigkeit flexibler Arbeitszeitsysteme
- Flexible Arbeitszeit meint, dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitsbeginn und sein Arbeitende innerhalb einer bestimmten Spanne selbst wählen kann (einfache Gleitzeit)
- Kernarbeitszeit ->in dieser Zeit besteht Anwesenheitspflicht
- Rahmenarbeitszeit->in dieser Zeit darf gearbeitet werden
- Z.T. ist die Kernarbeitszeit heute schon verschwunden und es gibt variable Arbeitszeit
- Qualifizierte Gleitzeit ->Arbeitszeit orientiert sich an einer Anwesenheitszeit innerhalb einer Zeitspanne und kann unter Beachtung von Mindestbesetzungsregeln frei bestimmt werden
- Arbeitszeitkonten:
- Kurzzeitkonto ->dient der kurzfristigen Zeiterfassung und des Managements der variablen Zeit
- Langzeitkonto ->dient der Gutschrift langfristiger Überstunden, um z.B. ein Sabbatical (Ausstiegsjahr) oder einen früheren Ruhestand zu erreichen
- Ampelkonto ->es gibt einen grünen Bereich (Überstunden, Minusstunden), der unproblematisch ist ->ein gelber Bereich, der kritisch ist ->ein roter Bereich, der ein absolutes Zeitproblem darstellt
| Vorteile | Nachteile | - Immer optimale Auslastung möglich
- Wegfall der Überstundenzulage
- Leichtere Lohnberechnung
- Bessere Arbeitsorganisation
- Weniger Mitarbeiter nötig, da flexibler
- Schnelle Reaktion auf den Markt mgl.
- Flexibilität für Arbeitnehmer
- Arbeitsplatzsicherung
- Vereinbarkeit mit Familie / Beruf
| - Erfassungskosten
- Mehr Verwaltung
- Koordinationsprobleme
- Konfliktkosten
- Höhere Führungsanforderungen
- Unausgeglichene Arbeitszeiten
- Probleme für inflexible Arbeitnehmer, z.B. durch ein Kind
| - Ist immer mehr zu beobachtender Trend
- Verzicht auf Kernarbeitszeiten
- Jeder entscheidet selbst über seine Arbeitszeit
- Der Mitarbeiter soll den optimalen Rahmen bekommen, um ergebnisorientiert zu arbeiten
- Vorteile:
- Statt Lohn an der Arbeitszeit zu messen, erfolgt eine Messung an der Leistung
- Weniger Aufwand
- Anreiz für die Mitarbeiter und eventuelle Bewerber
- Vertrauensbeweis ggü. den Mitarbeitern
- Unterstützt ortsungebundenes Arbeiten
- Wichtige Aspekte:
- Servicezeiten ->d.h. hier muß eine Gewährleistung der Erreichbarkeit der Abteilung vorliegen ->Abstimmung im Team
->es gibt ein Teamziel, dass erreicht werden muß - Arbeitszeitplanung ->Arbeitszeit wird budgetiert und somit zur Planungsgröße ->Arbeitszeit sollte daher optimal eingesetzt werden
- Überlastreaktion ->Die Führung muß dafür sorgen, dass der Mitarbeiter die Arbeit auch in der dafür vorgesehenen Zeit schaffen kann
- Führungskräfte müssen für ein gegenseitiges Vertrauen sorgen
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