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Betriebswirtschaftslehre -
Personalwesen
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| Oberziel des Personalmanagements Personalbereitstellung in: - Erforderlicher Quantität und Qualität
- Zur richtigen Zeit für die richtige Dauer
- Am richtigen Ort.
| - Dieses Oberziel ist nicht erreichbar aus folgenden Gründen:
- Personalbereitstellung erfolgt aufgrund von Prognosen (Auftragsbestand, Marktlage) ->Fehlprognosen können eintreten
- Manche Ereignisse (Mutterschaft, Krankheit, Tod, Unfälle) können nicht prognostiziert, sondern nur aufgrund von Vergangenheitsdaten geschätzt werden
- Selbst wenn durch statistische Schätzung der Bedarf in etwa kalkuliert werden kann, ist noch nicht bekannt, in welcher Abteilung und wann genau bzw. für wielange er eintritt
- Möglich wäre eine entsprechende Personalreserve zum Ausgleich von unvorhergesehenen Ereignissen einzurichten, was jedoch mit finanziellen Belastungen verbunden ist
- Unter Berücksichtigung von den wirtschaftlichen und betrieblichen Rahmenbedingungen ergeben sich Sozialziele und wirtschaftliche Ziele
- Wirtschaftliche Ziele:
- Minimierung der Personalkosten pro Ausbringungseinheit
- Minimierung der Gesamtkosten, z.B. durch Mitarbeiterqualifikation und daraus folgendem geringeren Ausschuß bei der Produktion
- Leistungs- und Verbesserungspotential nutzen
- Sparen an Löhnen bzw. Entwicklungsmaßnahmen
- Soziale Ziele:
- Leistungsgerechte Bezahlung ->keine ungerechte Lohnverteilung ->Motivation
- Verbesserung bei immateriellen Bedingungen (Betreuung, Kontakte, Arbeitsinhalt)
- Beispiel für Personalkostenreduzierung: Nach Ausscheiden eines Mitarbeiters wird die Stelle nicht sofort neu besetzt, um zu schauen, ob es auch ohne neues Personal geht und somit Einsparungen möglich sind
- Beispiel für soziale Maßnahme:
- Nach Krankheit wird zunächst ein Gespräch mit dem Chef geführt.
- Folge: Krankheitsquote geht zurück.
- Gründe:
- Hemmschwelle für „Krankfeiern“ steigt
- Mehr soziale Integration
- Aufdeckung von Mitarbeiterproblemen und ggf. Versetzung an geeignetere Positionen
- Bereitstellung von Personal ->Versuch der Erreichung des obersten Sachziels
- Personalbedarfs- und Personalbestandsplanung
- Beschaffung und Auswahl
- Personalentwicklung
- Entlassung / Freisetzung
- Einsatz des Personals ->Rahmenbedingungen sind geschaffen ->Ziel: positive Beeinflussung der Arbeitsleistung
- Einsatzort / -stelle und Organisation
- Lohn / Anreizsysteme
- Betreuung, Sozialarbeit
- Personalführung und Kommunikation
- Beurteilung
- Weitere
- Verwaltung
- Controlling
- Marketing ->Personalabteilung als Dienstleister mit verschiedenen Kunden
- Mitarbeiter
- Betreuung, Beratung, Dienstleistungen (Gehalt, Weiterbildung)
- Aber: kaum Einfluß, falls Wünsche nicht berücksichtigt werden
- Sind nur bedingt Kunden, da sie keine Wahlmöglichkeit haben
- Vorgesetzte
- Unterstützung bei der Führung durch Statistiken, Auswertungen, Mitarbeitergesprächen
- Empfänger von Infos, die von der Leitung über die Personalabteilung kommen
- Haben mehr Einfluß als Mitarbeiter
- Unternehmensleitung
- Personalabteilung ist ausführendes Organ für die Leitung
- Erledigt Abmahnungen und Personalabbau für Leitung
- Personalabteilung hat Beratungsfunktion
- Personalabteilung leistet i.d.R. nur wenig Widerspruch
- Betriebsrat
- Ist oft Verhandlungspartner
- Z.T. Interessengleichheit
- Teilweise ist der Betriebsrat in Entscheidungen einzubeziehen
- Externe (Bewerber)
- Bewerbungsstatus, Gespräche, Begründung von Ablehnungen
Die Beteiligten sind nur bedingt Kunden, da sie keine Wahlmöglichkeit haben. Zudem ist die Einflussmöglichkeit nur bedingt gegeben. Die Personalabteilung hat damit eine Monopolstellung. | Funktional | |  | | Objektbezogen (Referentensystem) | |  | | ->beim Referentensystem ist auch eine Aufteilung nach Vergütung (tariflich, AT, Freiberufler) möglich Vorteile der beiden Systeme: | Funktional | Referentensystem | - Spezialisten
- Neues Wissen muß immer nur wenigen Spezialisten mitgeteilt werden
| - Nur ein Ansprechpartner für den Mitarbeiter
- Gute Kenntnis der Mitarbeiter
- Vielseitigere Arbeit
| ->Nachteile sind analog die Vorteile des anderen Systems - Referentensystem funktioniert nicht zu 100%, da niemand das Wissen haben kann für alle Funktionen und noch schwieriger dieses Wissen auch aktuell halten kann
- In der Praxis wird eine Mischung aus beiden Systemen angewandt
- Die mitarbeiternahen Bereiche werden referentenbezogen gegliedert
- Dort wo Spezialistenwissen nötig ist, wird funktional gegliedert
- Meist findet eine weitere Untergliederung statt
- Die Verwaltung ist meist eine referentenbezogene Stelle
- Die Planung wird meist zentralisiert werden
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