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Betriebswirtschaftslehre -
Organisation
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| Organisationsbegriff | |  | - Formelle Strukturen:
- Informelle Strukturen:
- Nachlesbar, aber vielfach nicht gelesen
- Fremdorganisation:
- Führungskräfte regeln Organisation für den Rest
- Selbstorganisation:
- Ergibt sich von selbst durch die Arbeitsabläufe
- Organisation = vorab geplante Regelungen / Strukturen
->wird ergänzt durch Disposition (Einzelfallentscheidungen) - Improvisation ->Mitarbeiten schaffen Interpretationen für die Regeln unter Zufügung eigener Überlegungen ->erst dadurch funktionieren die Strukturen
- Ist durch den funktionellen Organisationsbegriff geprägt
- F.W. Taylor schuf die ersten Ansätze ->Taylorismus
- War zunächst Fabrikarbeiter, dann Ingenieur und dann in der Führung tätig
- Zu jener Zeit basierte Arbeit auf Faustregeln, d.h. es existierten keine geregelten Arbeitsabläufe
- Es gab Kampf um die Arbeitsverausgabung, da die Leute keine Anreize zum Arbeiten hatten
- Taylor beschloss daher die Anwendung wissenschaftlicher Methoden, um diese Probleme zu beseitigen
- Z.B. Erfassung von Arbeits- und Bewegungsabläufen, Ermüdungszeitpunkt und Leistungsfähigkeit ermitteln, Verbessern der Arbeitsbedingungen / Finden von Arbeitsstörungen
- Grundzüge des Taylorismus:
- Trennung von Planung und Ausführung (Arbeitsteilung)
->Spezialisierung und damit schnellere und routiniertere Arbeit - Arbeitspensum und ein Bonus werden festgelegt ->Anreize / Motivation zum Arbeiten
- Auslese und Anpassung der Arbeiter ->Personalentwicklung
- Folge: Technisierung, da die Arbeit in einfache Tätigkeiten gegliedert wurde, für die es möglich ist, Maschinen zu konstruieren
- ->Unterbindung zwischenmenschlicher Beziehungen ->Verhinderung von „Bandenbildung“
- Weiterentwicklung des Taylorismus:
- Wurde zum vorherrschenden Paradigma (Leitbild), da Erfolgsmeldungen über eine deutliche höhere Arbeitsgeschwindigkeit sich schnell verbreiteten
- In Deutschland kam die Verbreitung ab 1924 durch die REFA (Reichsausschuß für Arbeitsstudien)
- In den 70er Jahren kam Kritik auf, wegen der Monotonie der Arbeit ->inhumane Arbeit ->Humanisierungsprojekte konnten sich jedoch nicht durchsetzen
- Ab den 80er Jahren kamen dann neuere Organisationskonzepte, die auch Anklang fanden
- Taylorismus dient heute als Beispiel, um die Vorzüge der neuen Theorien zu zeigen
- Vorteile der Taylorisierung:
- Spezialisierung und damit erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit
- Einsatz nach Schwierigkeit der Arbeit möglich
- Insgesamt wird weniger qualifiziertes Personal benötigt
- Probleme:
- Nachgelagerte Produktionsstellen müssen am Anfang warten, bevor sie mit der Arbeit anfangen, und am Ende bleiben unfertige Produkte
- Monotonie der Arbeit ->wenig Motivation und kein Teamgeist
- Weitere Personen: Fayol und Max Weber (Herrschaftsmodelle und Bürokratie)
- Arbeitsteilung mit festen Zuständigkeiten (Amt, Stelle, Aufgabenbereich) ->Besetzung der Stellen mit geeignetem Personal
- Amtshierarchie ->Über- und Unterordnungsprinzip und geregelter Beschwerdeweg
- Technische Normen und Regeln für die Arbeit ->Dienstweg
- Schriftform der Vorgänge ->Akten ->Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen
->Abkehr von der willkürlichen Herrschaft - Organisatorische Regelung als zentrales Steuerelement ->Regeln; Mensch als Maschine im Betrieb
- Minimierung von Regelabweichungen / Störungen
- Stabile Arbeitsbedingungen ->Planungsmöglichkeit
- Optimierung der inneren Betriebsstrukturen
- Mitarbeiter fügen sich der Ordnung ->Befehl und Gehorsam
- Gruppenbeziehungen oder zwischenmenschliches Verhalten unerwünscht
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