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Seite 1 von 5 Definition: Gesamtheit der Entscheidungen im Unternehmen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Produkte (Innovation), der Weiterentwicklung vorhandener Produkte (Relaunch, Modifikation) und der Eliminierung veralteter, verkommener Produkte stehen. Programmpolitik (im Handel: Sortiment) = Gesamtheit mehrerer Produkte - Programmbreite (=>horizontale Konzentration)
- Zahl der unterschiedlichen Erzeugnisarten
- Abhängig vor allem von fertigungstechnischen und absatzpolitischen Überlegungen
- Fertigungstechnische Vorteile eines breiten Programms:
- Vorhandener Maschinenpark und Know-How besser genutzt
- Arbeitskräfte wiederverwendbar, vielseitig einsetzbar
- Umgewichtung (z.B. saisonbedingt) schnell möglich
- Mehrere Standbeine
- Reaktionsfähigkeit am Markt
- Nachteile eines breiten Programms:
- Möglicher Qualitätsverlust durch geringere Spezialisierung =>weniger Konkurrenzfähig
- Massenproduktion nicht effizient nutzbar (hohe Produktionszahl =>niedrige Kosten durch viele Produkte nicht möglich)
- Keine Reaktionen auf spezifische Anforderungen der Nachfrage möglich
- U.a. Aspekte eines engen Programms
- Hoher Spezialisierungsgrad
- Relativ wenig Spielraum bei der Produktion
- Programmtiefe (vertikale Konzentration)
- Anzahl der Fertigungsstufen =>Zahl der Be- und Verarbeitungsstufen
- Gegenteil: Outsourcing = Verringerung der Tiefe
- Zusammenhang zwischen Produktion und Absatz:
- 1. Produktion wird an Absatzentwicklung angeglichen
- Ziel: Gleichheit der Produktions- und Absatzkurve
- Vorteile: geringe Lagerkosten, unmittelbarer Warenabfluß
· Nachteile: hochgradige Qualifikation, Schnelligkeit, Absatz/Marktforschung und Flexibilität nötig · Lagerkosten minimieren - 2. gleichbleibendes Produktionsniveau
- keine primäre Ausrichtung am Absatz, sondern an der Kontinuität der Produktion
- Lagerproblematik als zentrales Problem =>ständiger Lagerauf- und Lagerabbau
- Leerkosten (Produktionsstillstand) minimieren
- 3. Produktion wird Absatz stufenweise angepasst
- Lagerkosten und Leerkosten suchen ein Optimum
Wann ist ein Produkt neu? - Der Kunde muß das Produkt als neu empfinden
- Es darf nichts künstlich Erfundenes geschaffen werden
- Massengeschmack maßgeblich
- =>das Neue ist das gründlich vergessene Alte
- bekannte Dinge in neuer Form
- Grundproblem des Marketing
Marktneuheit: Positionierung in einer Marktlücke Unternehmensneuheit: Position in einer Nische, die die vorhandenen Anbieter nicht ausfüllen können 
| - Marktkapazität
=>Gesamtheit der Wünsche nach einem Produkt ohne Berücksichtigung der Kaufkraft - Marktpotential
=>Marktkapazität unter Berücksichtigung der Kaufkraft - Marktvolumen
=>Wunsch und Kauf - Marktanteil
=>Anteil am Volumen
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Ein Markt ist gesättigt, wenn das Marktvolumen gleich dem Marktpotential ist. Sonst die Differenz zwischen Marktvolumen und Marktpotential die Nische. - Marktschwankung
=>Nachfrage nach einem Produkt verändert sich in einer bestimmten Größe und Zeitspanne, z.B. saisonbedingt - Marktverschiebung
=>Grundbedürfnis bleibt bestehen, wird jedoch mit anderen Produkten befriedrigt - Der Innovationsprozeß ist dabei ein Schlüsselelement
- Ziel: bewusstes Suchen nach neuen Ideen und deren Umsetzung = Forschung, organisiertes erarbeiten von Wissen
- Forschung =genereller Erwerb neuer Kenntnisse. Systematische Suche nach Problemlösungen
- Grundlagenforschung
=>staatsnahe Einrichtungen (Unis, Forschungsinstitute, Akademien) und Großunternehmen, die allgemeine Wirkungsprinzipien und Basisinformationen erforschen =>Zeitlicher Vorlauf von 10-15 Jahren bis zur Produktanwendung - Angewandte Forschung
=>konkrete Anwendungsmöglichkeiten und Produkte =>Durchführung durch die Unternehmen =>es geht um unmittelbare Marktverwertung / Profit
- Zwischen der Grundlagen- und der angewandten Forschung liegen viele Jahre und hohe Investitionen
- Entwicklung = erstmalige, konkretisierte Anwendung der Forschung (Konstruktion)
- Neuentwicklung
- Weiterentwicklung
- Erprobung / Test
- Forschungs- und Entwicklungsquote (Industriestaaten 2-3%)
- Absolute Gesamtaufwendung für Forschung durch den Staat
=>Absolute Zahl wichtiger als relative Quote =>Magie der absoluten Zahl - Forschungsaufwand pro Kopf der Bevölkerung =>Was geben die Unternehmen?
- Zahl der Erfindungen und Produktanmeldungen
- Bei Vergleich ist die Lage zum Patentschutz (D: 10 Jahre; Japan: 2 Jahre) zu beachten
- Industriespionage beachten
- Durchschnittliche Entwicklungsdauer =>Zeit Innovation àProdukt
- Anzahl junger Produkte im Leistungsprogramm
- Sichern das Unternehmen
- Starlets, Einführungsprodukte
- Nur eine von 20 Ideen wird ein Erfolg =>Quantität nötig
- Lizenzvolumen
- Wenn man nicht selber verkaufen kann
- Erfolgsberichte und Publikationen die zitiert werden
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