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Betriebswirtschaftslehre -
Materialwirtschaft
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Seite 4 von 4 - bürgerlicher Kaufvertrag
=>keiner der Vertragspartner ist Kaufmann und für keinen stellt der Vertrag ein Handelsgeschäft dar - einseitiger Handelskauf
=>einer ist Kaufmann bzw. für einen stellt der Vertrag ein Handelsgeschäft dar - zweiseitiger Handelsvertrag
=>beide sind Kaufleute oder für beide stellt der Vertrag ein Handelsgeschäft dar - Kauf zur Probe
=>Bezug einer kleineren Menge mit Inaussichtstellung einer größeren Bestellung bei Gefallen - Kauf auf Probe
=>Bei Nichtgefallen kann die gekaufte Ware in angemessener Frist zurückgegeben werden - Kauf nach Probe
=>Ware wird nach einer Probe / Muster gekauft. Eigenschaften der Probe sind für die Gesamtmenge verbindlich - Ramschkauf / Kauf en block
=>Kauf einer Warenmenge, deren Einzelstücke nicht der vorausgesetzten Qualität entspricht - Ratenkauf
èKaufpreis wird in gleichen oder verschiedenen Teilbeträgen beglichen èLieferantenkredit - Fixkauf
èFestvereinbarte Liefertermine und Fristen als Vertragsbestandteil - Kauf auf Abruf
èKauf, jedoch Abruf der Menge erst zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf èVorteil: Rabatte durch hohe Mengen möglich und Einsparung von Lagerkosten - Kommissionskauf
èKauf einer Menge, die dann weiterverkauft wird ènicht verkaufte Waren können zurückgegeben werden - Ausgleichsfunktion / Überbrückungsfunktion
èzeitliche und mengenmäßige Überbrückung der Zeiträume zwischen Einkauf und Produktion bzw. Produktion und Absatz èKoordinierung saisonbedingter Mengenbedürfnisse durch Lagerhaltung - Sicherungsfunktion
=>Kontinuität des Produktionsprozeß wird abgesichert - Umformungsfunktion / Warenfunktion
- Umformungsfunktion
èWaren durchlaufen während der Lagerung einen Veredlungsprozeß (z.B. Trocknung von Holz, Röstung von Kaffee, Cognac- und Whisky-Lagerung) - Warenfunktion
èAbsicherung von Kühlung, Reifeprozeß und Haltbarkeit von Waren - Spekulationsfunktion
- Einkaufen und Horten der Waren zur Angebotsverknappung, um sie dann bei gestiegenen Preisen zu verkaufen
- Einkauf bei niedrigen Preisen, um Preisstabilität bei hohen Preisen zu gewährleisten èz.B. strategische Staatsreserven
z.B. Ölpreise ètrotz stark gestiegenen Preisen für das Öl stieg der Benzinpreis nur unterproportional | | Alt | Neu | | Barrelpreis | 8$ | 32$ (400%) | | Spritspreis | 1,80 | 2,20 | | Davon Steuer | 1,40 | 1,60 | | Davon Benzinpreis | 0,40 | 0,60 (150%) | Lagerkreislauf:  Ordnungssystem innerhalb des Lagers: - Lager mit festen Plätzen
èBestimmtes Gut hat einen fest vordefinierten Platz èMaßgeblich für Platz: Volumen, Gewicht, Umschlagshäufigkeit - Vorteil: Übersichtlichkeit und Stabilität
- Nachteil: Hoher Aufwand, ineffiziente und kostenintensive Raumnutzung
- chaotische Lagerhaltung
èPrimäre Nutzungsart èPlatzbelegung nach Eingang der Ware - Vorteil: Raumausnutzung optimiert
- Nachteile:
èexaktes Ordnungssystem und Findhilfe (EDV) nötig èvollautomatische elektronische Lagersysteme, die bei Ausfall der Elektronik keinen Wert mehr haben  - Lagerumschlagshäufigkeit als wichtige Kennziffer zur Unternehmensbewertung
èist der Wert zu klein, liegen die Waren lange auf Lager und Verhindern die Annahme von neuer, saisonbedingt notwendiger Ware, da die Lager voll sind
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