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Betriebswirtschaftslehre -
Materialwirtschaft
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Seite 2 von 4  Grundbegriffe: - Sicherheitsbestand/-menge = Tagesverbrauch * Sicherheitszuschlag in Tagen
Notreserve in Engpasssituationen - Meldebestand (1) = Tagesverbrauch * Lieferzeit + Sicherheitsbestand
Reibungsloser Produktionsablauf muß ohne Anbrechen des Sicherheitsbestandes mgl. sein. èrechtzeitige Bestellung notwendigè bei Erreichen des Meldebestandes Auslösung der Bestellung in einer Höhe (2), wo der Sicherheitsbestand unangetastet bleibt - Höchststand
maximale Einlagerung ist vorgenommen Faktoren: - Lagerkapazität
- Lagerkosten / Kapitalbindung
- Lagerfähigkeit der Waren
- Gefahr der Überalterung der Produkte
=Rechtzeitig, zum richtigen Zeitpunkt - Konzept wurde in den 60er Jahren in Japan entwickelt
- Reduziert übernommen in den 70ern in die USA und von dort nach Westeuropa
- Ziel: Lagerbestände minimieren, im Extremfall gegen Null
- Stoffe und Güter müssen nur zu einem exakten Zeitpunkt an der richtigen Stelle im Betrieb sein èLagerhaltung wird auf die Verkehrswege verlegt
- Statt Lagerkapazitäten dezentrales, meist vollautomatisches fertigungsintegriertes Puffersystem èkurzfristige Zeitüberbrückung bei hoher Umschlagsdynamik
- Logistisches Ideal wird angepeilt: Anlieferungseinheit = Transporteinheit = Montageeinheit
- Voll automatisiert
- Betrachtung als Logistikkonzept, statt wie in Japan als Unternehmensphilosophie
- Transportaufkommen ist zu hoch èStaus èVerzögerung èhohe Handlagerhaltung
- Abhängigkeit von Zulieferern und Preisen, sowie gesellschaftspolitischen Problemen èStreiks
- Störung der ökologischen Kreislaufwirtschaft (Abgase) èSteuern und Mautgebühren
- Lösung: Umstellung der Unternehmensphilosophie weggehend vom engen Verständnis des Just in Time – Konzepts
- In der Praxis: Logistikcenter außerhalb der Ballungszentren èPufferlager; Lieferung Just on time sowie Lieferung von diesen Lagern in die Zentren Just in time
èKombination als gesamtunternehmerischer Ansatz - Finalproduzent ó Zulieferer
- Outsourcing
- Was stelle ich selbst her und was wird von Zulieferern bezogen?
- Faktoren:
- Kosten der Eigen- und Fremdproduktion
- Qualität der Produktion
- Technische Möglichkeiten des eigenen und fremden Unternehmens èKnow-How und Patente
- Kapazitätsauslastung der eigenen Produktion
- Abhängigkeit von Zulieferern èWer ist von wem mehr abhängig?
- Kapitalausstattung des Unternehmens èReserven und Möglichkeiten
Aktuell: Konzentration aufs Kerngeschäft èOutsourcing, bedingt u.a. durch Shareholder-Value Konzeption/ Konzentration aufs profitable GeschäftèAnfälliger für Krisen Davor: Mischkonzerne (z.B.: Daimler) è Risikostreuung, Konjunkturunabhängigkeit
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