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BBL- Organisation und Bilanz |
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Bankbetriebslehre -
Grundlagen
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1
Das Kreditinstitut
Nach §1 KWG sind Kreditinstitute Unternehmen,
die Bankgeschäfte betreiben.
Bankgeschäfte sind:
- Einlagengeschäfte
- Kreditgeschäfte
- Diskontgeschäfte
- Finanzkommissionsgeschäfte
- Depotgeschäfte
- Investmentgeschäfte
- Revolvinggeschäfte
- Garantiegeschäfte
- Girogeschäfte
- Emissionsgeschäfte
- Geldkartengeschäfte
- Netzgeldgeschäfte
Bankgeschäfte dürfen nur von Kreditinstituten
betrieben werden.
1.1
Managementprozess
- Planungsphase
- Entscheidung (aus den Alternativen)
- Durchführung, Durchsetzung
- Auswertung Kontrolle (Ziele erreicht: Ja / Nein)
1.2
Organisation eines
Kreditinstitutes
1.2.1
Der Begriff der Organisation in
der Bank
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Definition: Organisation
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Der Begriff der Organisation umfasst die
interne Arbeitsverteilung / Arbeitsteilung in einem Unternehmen, sowie die
Verknüpfung der so entstandenen Teileinheiten zu einer im Sinne der
Unternehmensziele handelnden Gesamtheit.
Organisation umfasst somit die geplante Arbeitsteilung und Koordination der so entstandenen
Elemente.
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Besonderheiten der Organisation im
Bankgewerbe:
- Bankarbeitsplätze benötigen weniger Kapital (Großmaschinen) als in der Industrie
1.2.2
Arbeitsteilung aus Aufgabe der
Organisation
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Möglichkeiten der
Arbeitsteilung
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- Ziel der Arbeitsteilung ist es, die Gesamtaufgabe in Form des Unternehmenszieles so zu zerlegen, dass einzelne Teilaufgaben von Teilen des Bankbetriebes erfüllt werden können
- Die dargestellten Formen der Arbeitsteilung sind dabei nicht immer isoliert vorzufinden, sondern oftmals gemischt, z.B. einer vorrangigen Organisation nach Produkten und innerhalb dieser Abteilungen eine weitere Unterorganisation nach Funktionen
1.2.3
Aufbauorganisation
- Zeigt den schematischen Aufbau des Unternehmen (nach Abteilungen)
- Innerhalb der Aufbauorganisation gibt es folgende Elemente:
- Stäbe, d.h. zentrale Abteilungen, wie z.B. Rechtsabteilung, Rechnungswesen
- Linien, d.h. hierarchisch angeordnete Elemente, deren Kompetenzen, je weiter unten sie in der Linie stehen, immer geringer werden
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Geschäftsleitung
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Geschäftsfelder
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Services
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Privat-/Geschäftskunden
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Personalabteilung, Marketing
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=>Kundennahes
Geschäft
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=>Interne
Abteilungen
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1.3
Die Bankbilanz
1.3.1
Aktiva (Forderungen)
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Barreserve
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Bargeld
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Forderungen an Kreditinstitute
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Kredite an andere Kreditinstitute
(Liquiditätspolitik)
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Forderungen an Kunden
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Forderungen an alles außer Kreditinstitute
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Risikovorsorge
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Wertberichtigung von nicht zurückzahlbaren
Krediten
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Handelsaktive
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Handel mit Aktien aus dem eigenen Depot
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Finanzanlagen
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Langfristige Beteiligungen
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Immaterielle Wert
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z.B. Stammkundschaft, Image, Marktposition
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Sachanlagen
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Gebäude/Büromaterial
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Sonstige Aktiva
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1.3.2
Passiva (Verbindlichkeiten)
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Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
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Liquiditätspolitik
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Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
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Einlagen, Kontokorrentguthaben
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Verbriefte Verbindlichkeiten
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Einlagen mit Urkunde
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Handelpassiva
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Kauf von Aktien fürs Depot
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Rückstellungen
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Eventualverbindlichkeiten (sehr
wahrscheinliche Verluste, wobei die Höhe unbekannt ist;
Restrukturierungsaufwand)
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Sonst. Passiva
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Nachrangkapital
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z.B. Genussscheine
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Anteile im Fremdbesitz
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Eigenkapital
gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklagen
Gewinnrücklage
Konzerngewinn
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Wird unter Passiva verbucht, da die
Aktionäre/Inhaber diese Forderungen an den Konzern haben
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1.4
Gewinn- und Verlustrechnung
Aufwands- und Ertragspositionen:
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Zinserträge
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Zinsen aus Krediten
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Zinsaufwendungen
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Zinsen aus Einlagen
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Zinsüberschuss
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Differenz aus Gewinn und Aufwendungen; Die
Differenz in % bezeichnet man als Marge
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Risikovorsorge im Kreditgeschäft
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Verluste durch Nichtrückzahlung
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Zinsüberschuss nach Risikovorsorge
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Provisionsaufwendungen
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Bei Herantragung von Geschäften durch
Vermittler
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Provisionserträge
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Bei Vermittlergeschäften;
Kontoführungsgebühren
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Provisionsüberschuss
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=Provisionserträge-Provisionsaufwendungen
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Handelsergebnis
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Geschäfte im eigenen Namen (Aktienkäufe)
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Finanzanlageergebnis
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Gewinne aus Beteiligungen
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Verwaltungsaufwendungen
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Personal-/Sachkosten
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Sonst. Betriebliches Ergebnis
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Ergebnis vor Steuern
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Ergebnis nach Steuern
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Nach Feststellung des Gewinnes nach Steuern
wird in der Hauptversammlung festgelegt, wie viel dieses Gewinnes als Dividende
ausgezahlt wird und was der Firma als Fremdkapital zufließen soll. Bei
Verlusten verringert sich das Kapital in der Passiv-Seite entsprechend.
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