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Betriebswirtschaftslehre -
Grundlagen der BWL
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- Organisatorische Einheit (z.B. auch eine Filiale)
- Systemneutraler Begriff, da sowohl in der Markt- als auch in der Planwirtschaft Betriebe existieren
- Marktwirtschaftlicher Begriff für Betriebe: Unternehmen
- Begriff setzt im Gegensatz zum Betrieb einen Unternehmer voraus
- Ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen
- Betriebsstätte: steuerrechtlicher Begriff, da Ansiedlung von Unternehmen durch Steuerbedingungen abhängig gemacht wird
- Laut HGB ist eine Firma der Name, unter der ein Kaufmann seine Geschäfte tätigt
- Angestrebte Zustände in der Zukunft
- Meist werden mehrere Ziele angegeben
- Es wird zwischen folgenden Zielarten unterschieden:
- Finanzielle und nichtfinanzielle Ziele
- Kurzfristige und langfristige Ziele
- Zielmaßstäbe:
- Was soll wann, wie, wo erreicht werden
- Angaben zum Ziel:
- Zielobjekt
- Zeitraum/ Zeitpunkt
- Regionale Fixierung
- Erlaubte und vorhandene Mittel
- Statt mit einer Zielfixierung (genau ein Wert) werden Ziele oftmals anders angeben:
- Vorgabe einer Satisfizierung (Mindestwert zur Zielerreichung)
- Vorgabe einer Approximation (Bandbreite der Zielerreichung)
- Extremierung (Maximierung oder Minimierung; jedoch nur für theoretische Betrachtungen, da in der Praxis nicht angewendet)
- Erreichung eines Zieles unterstützt die Unterstützung eines anderen Zieles
- Z.B. Innovationen und e-Business als Ziel
- Unter Umständen bildet sich zwischen zwei Zielen ein Konflikt, d.h. sie wirken gegeneinander
- Z.B. Neukundengewinnung in der Bank und Gewinnmaximierung, da Neukunden, wenn sie Studenten sind, oftmals ein defizitäres Geschäft sind
- Erreichung eines Zieles schließt das andere Ziel aus
- Ziele beeinflussen sich nicht
- Prioritäten setzen
- Kombination aller Ziele mit einer bestimmten Gewichtung pro Ziel (g)
z1*g1+z2*g2+z3*g3=ZF (ZF=Zielfunktion, z*=Ziel, g*=Gewichtung) - Hierarchie der Ziele (Ober- / Mittel- / Unterziel)
- Zielfunktion (ZF) unter Nebenbedingungen (NB)
- Soll>ist
- Soll<ist
- Bei Abweichungen, auch bei positiven, sollte grundsätzliche eine Hinterfragung der Ziele erfolgen
- Lokalisierung des Problems
- Feststellung der Verantwortlichkeit mono-/multikausaler Ursachen
- Gefahr der Nichtanalyse bei Zielerreichung sollte vermieden werden, da sonst Schwächen, die im Moment unbedeutend sind irgendwann zu Defiziten führen können
- Blick in die Tiefe des Problems
- Analyse der internen und externen Faktoren für das Problem
èhier sollte vor allem auf den internen Faktoren der Schwerpunkt liegen 1. Rentabilität  - In der Regel zwischen 3 und 5% (bei Banken 6-10%)
- Entsteht aus dem Ziel der Gewinnmaximierung
2. Liquidität - Situative Liquidität= streben nach dem finanziellen Gleichgewicht
- Fähigkeit zur Begleichung aller zwingenden Verbindlichkeiten
- Et>At (Et = Einnahmen zum Zeitpunkt t; At = Ausgaben z. Zeitpunkt t)
=> Et-At>=0 =>ABLQM+Et-At>=0 (ABLQM=Anfangsbestand liquider Mittel) - Steigerung von Et durch Preiserhöhung, Werbung, Kredite, Zahlungsanreize zur Sofortzahlung bei Kunden
- Senkung von At durch Personalabbau, weniger Produktion, Outsourcing, Zahlungsaufschub
- Strukturelle Liquidität= langfristiges Vermögen sollte auch langfristig finanziert sein
- =>(Eigenkapitel (EK) + Langfristiges Fremdkapital (FKL))/ Anlagevermögen (AV) muss größer als 1 sein, d.h. das Umlaufvermögen sollte möglichst groß sein. èAnlagendeckungsgrad 1
3. Wachstumsziel- Problem: Größe bringt auch Belastungen mit sich èumstrittenes Ziel
- Principal = Eigenkapital der Aktionäre
- Agency = Angestelltes Management
- Dividende (Gewinnausschüttung)
- Gewinne / Gewinnerwartung
- Zielkonflikt zwischen Gewinnausschüttung und Thesaurierung der Gewinne
- Realisierung privater Ziele
- Gewinne
- Langfristige Sicherung des Unternehmens
- Vergrößerung des Unternehmens
- Höheres Gehalt (Unternehmensbeteiligung)
- Wiederwahl nach Ablauf der Wahlperiode
- Realisierung individueller Ziele mit Hilfe des Unternehmens
- Risikobereiter Aktionär <=> begrenzt risikobereiter Vorstand
- Ziele des Aktionärs (Gewinn) <=> Ziele des Vorstand (Gehalt, Wiederwahl)
- Vorstand hat die Möglichkeit Gewinne zu Kosten zu machen, z.B. durch teure Dienstwagen, Flüge 1. Klasse usw.
- Aktionär delegiert seine Entscheidungsmacht (durch Aktien erworben) mangels Sachverstand an den Vorstand
- Gefahr der Delegation: Vorstand verfolgt nicht zwingend die Ziele des Aktionärs
- Problem der asymmetrischen Information: Vorstand verfügt über Informationsvorsprung, der von ihm ausgenutzt wird
- Vorstand wird selbst zum Aktionär durch Teilauszahlung seines Gehaltes in Aktien
- Kontrollorgane
- Aufsichtrat
- Aufsichtsämter
- Rechts- / Buchführungsvorschriften / Geschäftsberichte mehrfach pro Jahr
- Medien als Informationsquelle und Kontrollorgan
- Gewerkschaften
- Aktionäre in der Hauptversammlung
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