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Grundlagen der BWL 1 Drucken

-Gegenstand und Methoden der BWL

-Der betriebliche Umsatzprozess 

1 Gegenstand und Methoden der Betriebswirtschaftslehre

1.1 Gegenstand

  1. Wirtschaftliche Zusammenhänge in einem Unternehmen
  2. Verhalten von Wirtschaftssubjekten
  3. Nachbarwissenschaften: Volkswirtschaftslehre, Philosophie, Recht, Mathe, Statistik

1.2 Methoden

  1. Beschreibung /Deskription
    Erklärung/ Analyse (Ursache-Wirkung-Zusammenhang)
    Hypothesen/Theorien
    Tests zur Widerlegung (Falsifikation) bzw. zur Bestätigung (Verifikation) der Thesen
    Prognosen
  2. Deduktion: vom Allgemeinen zum Speziellen
    Induktion: vom Speziellen zum Allgemeinen
  3. Modellbildung
    Vereinfachtes Abbild der Realität zu schaffen
    Versuche „celeris paribus“ (Unter Laborbedingungen)

2 Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozeß

Image

ACHTUNG: Der Absatz ist stets eine Menge (Stückzahl), während der Umsatz eine Geldsumme ist!

Umsatz= Absatz * Preis

2.1 Betriebswirtschaftslehre und Funktionen

  1. Beschaffung und Materialwirtschaft
    Faktoren:
    Viel Einkaufen (Mengenrabatt aber hohe Lagerhaltungskosten)
    Wenig Einkaufen (höherer Stückpreis; Verzinsung des Restkapitals)
  2. Produktion Output=f(input)
    Verschiedene Dinge können durch andere Dinge ersetzt werden (Plaste gegen Metall)
    è Entscheidungen für best. Dinge fallen aus ökonomischen Gründen
    è best. Dinge können nicht substituiert werden (Autorad durch einen Motor)
  3. Absatz/ Marketing
    Bedürfnisfindung / Marktforschung
    Werbung / Informationspflege / Pressesprecher
    Vertriebswege
    Verkaufspreis / Zahlungsbedingungen / Verkaufsumgebung
  4. Finanzierung
    Kredite
    Kredite bedeuten für den Kreditnehmer einen einmaligen Geldzufluss und danach eine kontinuierliche Rückzahlung des Betrages zzgl. Zinsen.
    Für die Bank ist es eine einmalige Investition, der eine stetige Rückzahlung folgt.
    Der Unternehmer hingegen tritt mit dem Kreditgeld selbst oft wieder als Investor auf.
  5. Organisation
    Arbeitsabläufe
    Zusammenarbeit von Arbeitskräften è Motivation

2.2 Betriebswirtschaftslehre nach institutionellen Aspekten

  • Nach Branche
    Industrie
    Handel
    Dienstleistungen (Banken; Versicherungen; Touristik; Steuer)
  • Nach Größe
    Mitarbeiterzahl (<10; 10-1000; >1000)
    Umsatz (< 1Mio; 1Mio-100Mio; >100Mio)
    Bilanzsumme (<250TEUR; 250TEUR-25Mio; >25Mio)
    Hier erfolgt die Einteilung in der Regel nach mehreren Kriterien (z.B. 3)
  • Unterscheidung nach qualitativen Faktoren
    Unternehmensform
    Präsenz auf dem Markt
Ziel der Auswertung ist eine steuerliche Einschätzung (in Klassen) der Unternehmen für den Staat. Es ergeben sich Fakten wie z.B., dass 90% der Betriebe Klein- und Mittelständische Unternehmen sind, jedoch die 10% Großbetriebe 50% der Arbeiter beschäftigen

ACHTUNG: Der Absatz ist stets eine Menge (Stückzahl), während der Umsatz eine Geldsumme ist!

Umsatz= Absatz * Preis

2.1 Betriebswirtschaftslehre und Funktionen

  1. Beschaffung und Materialwirtschaft
    Faktoren:
    Viel Einkaufen (Mengenrabatt aber hohe Lagerhaltungskosten)
    Wenig Einkaufen (höherer Stückpreis; Verzinsung des Restkapitals)
  2. Produktion Output=f(input)
    Verschiedene Dinge können durch andere Dinge ersetzt werden (Plaste gegen Metall)
    è Entscheidungen für best. Dinge fallen aus ökonomischen Gründen
    è best. Dinge können nicht substituiert werden (Autorad durch einen Motor)
  3. Absatz/ Marketing
    Bedürfnisfindung / Marktforschung
    Werbung / Informationspflege / Pressesprecher
    Vertriebswege
    Verkaufspreis / Zahlungsbedingungen / Verkaufsumgebung
  4. Finanzierung
    Kredite
    Kredite bedeuten für den Kreditnehmer einen einmaligen Geldzufluss und danach eine kontinuierliche Rückzahlung des Betrages zzgl. Zinsen.
    Für die Bank ist es eine einmalige Investition, der eine stetige Rückzahlung folgt.
    Der Unternehmer hingegen tritt mit dem Kreditgeld selbst oft wieder als Investor auf.
  5. Organisation
    Arbeitsabläufe
    Zusammenarbeit von Arbeitskräften è Motivation

2.2 Betriebswirtschaftslehre nach institutionellen Aspekten

  • Nach Branche
    Industrie
    Handel
    Dienstleistungen (Banken; Versicherungen; Touristik; Steuer)
  • Nach Größe
    Mitarbeiterzahl (<10; 10-1000; >1000)
    Umsatz (< 1Mio; 1Mio-100Mio; >100Mio)
    Bilanzsumme (<250TEUR; 250TEUR-25Mio; >25Mio)
    Hier erfolgt die Einteilung in der Regel nach mehreren Kriterien (z.B. 3)
  • Unterscheidung nach qualitativen Faktoren
    Unternehmensform
    Präsenz auf dem Markt
Ziel der Auswertung ist eine steuerliche Einschätzung (in Klassen) der Unternehmen für den Staat. Es ergeben sich Fakten wie z.B., dass 90% der Betriebe Klein- und Mittelständische Unternehmen sind, jedoch die 10% Großbetriebe 50% der Arbeiter beschäftigen
 
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