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Lineare Ungleichungssysteme Drucken
Mathematik - Operations Research

1         Lineare Ungleichungssysteme

1.1      Lösungsmenge

  • Die Begrenzungen der Lösungsmenge müssen Geraden oder Ebenen sein (ergeben sich, wenn man die > bzw. < Zeichen durch ein = ersetzt)
  • Lösungsmenge ist ein Vieleck
  • Lösungsmenge ist konvex, d.h. wenn man zwei Punkte der Lösungsmenge wählt und diese verbindet, so liegen alle Punkte der Verbindungslinie ebenfalls in der Lösungsmenge
  • Die Ungleichungen werden auch Restriktionsgleichungen genannt

1.2      Kanonische Form linearer Ungleichungen

Ungleichung

Kanonische Form

Ax<=b

Ax+u=b

Ax>=b

-Ax+u=-b

->A = Koeffizientenvektor; x= x-Variablen-Vektor; b=Konstantenvektor

 

Eigenschaften:

  • Jedem Punkt x wird eindeutig ein Punkt  Image in der kanonischen Form zugeordnet
    ->es entstehen Vektoren der Form:  Image->Anzahl der Restriktionsgleichungen = Anzahl dieser Vektoren, da die x-Werte in jede der Restriktionsgleichungen eingesetzt werden und für jede dieser Gleichungen ein Set von u-Variablen ergeben
  • Ein Punkt (x) ist genau dann zulässig, wenn der Vektor image031>=0 ist
  • Es liegt eine Ecke der Lösungsmenge vor, wenn mindestens n Elemente des image031-Vektors = 0 sind (n= Anzahl der x-Variablen)
  • Die Elemente des Vektors image031, die 0 sind, deren Restriktionsgeraden sind durch die Ecke berührt
 
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