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Buchführung / Bilanzierung -
Bankjahresabschluss
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- Zeitvergleich oder Konkurrenzvergleich anhand von Bilanz, GuV und Kennzahlen
- Analyse der Risikostruktur
- Risikopolitik der Segmente ->§285 IV (Regionen, Geschäftsfelder)
- Stille Reserven
- Fundamentalanalyse vs. Kapitalmarktanalyse
- Analyse der Geschäftsausrichtung ->Aktiv-/Passivgeschäft oder Provisionen
- Liquiditätsanalyse
- Rentabilitätsanalyse / Ertragsstrukturanalyse
- Ablauf der Analyse:
- Jahresüberschuß
- Zusammensetzung des JÜ
- Betriebsergebnis
- Finanzergebnis
- Außerordentliches Ergebnis
- Betrachtung von Kreditgeschäft, Provisionsgeschäft und Handelsergebnis
- Geschäftsausrichtung wird deutlich
- Gegenüberstellung mit Kapitalmarktentwicklung
- Zinsspannenermittlung (entspricht der Umsatzrentabilität)
- Betrachtung des Verwaltungsaufwands und der Aufwand-Ertrags-Relation
- Wichtige Kennzahlen:
- EK-Rendite nach Steuern=
 ->bei bekanntem Beta-Faktor kann am CAPM das Risiko abgelesen werden - EK-Quote=
 - Bei Banken sehr gering (meist unter 5%)
- EK spiegelt Sicherheit des Unternehmens wieder
- Der FK/EK-Quotient ist eigentlich unbedeutend, wenn man EK- und FK-Quote kennt
- EK-Bestandteile bei Banken:
- Haftendes EK ->durch KWG vorgegeben
- Drittrangmittel
- Nachrangmittel
- Kernkapital ->GK + Kapital- und Gewinnrücklagen + Anteile im Fremdbesitz + hybride Kapitalinstrumente
- Ergänzungskapital ->Nachrangige Verbindlichkeiten + Genussrechtskapital + anteilig Stille Reserven
(gefordert 8%)
- Sachanlagenintensität=
->bei Banken meist sehr gering - Kongruenz=
->meist <1, d.h. die Kredite sind vollständig durch Einlagen refinanziert - Wachstum=
->Überprüfung, ob das Wachstum intern oder extern (z.B. durch Zukäufe) entstanden ist
- Risikopolitik:
- Meist im Anhang erläutert
- Kreditrisiko nach Branchen, Risikoklassen, Regionen
- Risikomessungsmethoden
- Risikovorsorge betrachten ->Portfolio und EWB / PWB
- Einzelrisikosteuerung oder Gesamtbankrisikosteuerung
- Einwirkungen des KonTraG
- Bereits heute ist es börsennotierten Unternehmen nach §292a HGB gestattet einen Jahresabschluß nach internationalen Standards (IAS oder US-GAAP) zu erstellen
- Der internationale Abschluß tritt für diese Unternehmen an die Stelle des HGB-Abschlusses
- Ab 2005 wird ein internationaler Abschluß nach IAS für alle börsennotierten Unternehmen Pflicht
- Es ist anzunehmen, dass diese Regelung später auch auf nicht-börsennotierte Unternehmen ausgedehnt wird
- Für Banken existieren innerhalb der IAS mit den IAS 30 und 39 gesonderte Regelungsbereiche
- Die Veröffentlichungspflichten nach IAS 30 erlauben keinem verdeckten Ausweis von Verlusten in den stillen Reserven mehr ->verstärkte Offenlegungspflichten
- Mit internationalen Rechnungslegungstandards rückt das Investoreninteresse mehr in den Vordergrund als beim HGB, dass vorwiegend den Gläubigerschutz fokussiert
- Bei der Bewertung von Bilanzpositionen gilt das Fair-Value-Prinzip, d.h. der Wertansatz richtet sich nach dem fairen Marktpreis ->eine Bewertung oberhalb der Anschaffungskosten wird damit ermöglicht und stille Reserven aufgedeckt
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