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Bilanzanalyse 7 Drucken
Buchführung / Bilanzierung - Bilanzanalyse

1 Kennzahlen der GuV-Analyse

->dient der Darstellung von Abhängigkeiten des Unternehmens

1.1 Personalaufwandsquote

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  • Wichtige Kennzahl, da Personalaufwand Fixkosten darstellen und somit problematisch sind, wenn die Umsatzerlöse sinken
  • Bei Dienstleistungsunternehmen ist eine Quote bis 60% gut (bis 70% noch akzeptabel)
  • Bei Industrieunternehmen ist eine Quote von ca. 30% als Zielgröße anzusehen

1.2 Materialquote

  • Beim Handel traditionell sehr hoch und bei Dienstleistungsunternehmen niedrig
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1.3 Zinsquote

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  • je größer die Quote, desto abhängiger ist das Unternehmen von FK-Gebern
  • hohe Quote:
    • Umsatz ist stark fremdfinanziert
    • Hohes Risiko bei Umsatzrückgang
    • Hohe Belastung ->viel Kapital, dass nicht produktiv reinvestiert werden kann ->hohe Liquiditätsbindung ->Einschränkung der Geschäftstätigkeit
  • Bis 10% sind bei anlagenintensiven Unternehmen noch akzeptabel
  • ABER: Eine hohe Quote kann auch durch eine Übernahme resultieren

1.4 Deckungsbeitragsquote

  • Deckungsbeitrag = Anteil der Fixkosten, der durch den Verkauf eines Produktes gedeckt ist
  • Da der Deckungsbeitrag aus der Bilanz nicht ersichtlich ist, nimmt man ersatzweise folgende Größen:
    • Bruttogewinn = Umsatzerlöse –Materialaufwand
    • Betriebsergebnis = Bruttogewinn – Personalaufwand
    • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit = Betriebsergebnis – AfA – sonstige betriebliche Aufwendungen
  • Deckungsbeitragsquote =
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  • Eine sinkende Quote deutet auf eine prozentuale Ergebnisverschlechterung und eine geringere Kapazitätsauslastung hin

1.5 Leistung je Mitarbeiter

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  • Gesamtleistung = Umsatz + sonstige betriebliche Erträge +/- Bestandsveränderung + aktivierte Eigenleistungen
  • Ein Mitarbeiter sollte mindestens das 3,5- bis 5-fache seines Jahresgehaltes erwirtschaften
  • Problem: Freiberufler / ausgelagerte Mitarbeiter erhöhen künstlich die Quote

 
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